Hoffnung

Shownotes

Hoffnung, das Staffel Finale von KÖRNER SAMT SOFA, klingt ja ganz einfach,
es steckt allerdings viel drin in der Hoffnung.
Ein Ziel braucht sie, die Hoffnung und die Fähigkeit in möglichen Wegen zu denken.
Und dann sollten wir auch beachten, dass ohne Hoffnung jeglicher Fortschritt zum Stillstand kommt.
Wie wir unsere eigene Hoffnungsfrohheit und die der Menschen um uns herum nähren und stärken,
und was das mit einem ausgespuckten Zahn zu tun hat,
darum geht es im Staffel Finale von KÖRNER SAMT SOFA.
Reinhören. Eintauchen. Verändert wieder auftauchen.

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00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Körner samt Sofa.

00:00:19: Liebe Karina, schön dass du da bist!

00:00:23: Ich freue mich auch bei dir zu sein.

00:00:25: Genau

00:00:25: ein herzliches Willkommen.

00:00:27: Karina unsere heutige Folge ist gleichzeitig auch das Finale unserer ersten Staffel und mit diesem Finale gehen wir dann noch in die Sommerpause bevor es danach in die zweite Staffel geht.

00:00:42: Jawoll

00:00:43: Das Thema unserer heutigen Folge ist Hoffnung.

00:00:47: Ja,

00:00:49: das ist ja ein ganz tolles Thema wie ich finde und Hoffnung ist auch eine ganz tolle Sache aus psychologischer Sicht.

00:00:59: was ist denn Hoffnung?

00:01:02: Hoffnung es ein gedankliches Konstrukt also es ist kein Gefühl.

00:01:09: es ist etwas was so gedanklich in unserem Kopf passiert.

00:01:14: und Hoffnung, also wenn man so die Anatomie der Hoffnung sich mal betrachtet.

00:01:20: Sie besteht aus dem Glauben – ich glaube daran -, dass ich einen Weg finden werde um zu einem bestimmten Ziel oder Ergebnis zu kommen.

00:01:34: Und es braucht dazu drei Dinge In diesem gedanklichen Konstrukt, das sich dann übersetzt in so kognitive Gedankliche Prozesse.

00:01:47: Also ich brauche ein Ziel.

00:01:48: Hoffnung braucht ein Ziel also da will ich hin.

00:01:53: Als Zweites braucht es die Fähigkeit und den Willen im Pfaden zu denken.

00:02:03: Was muss ich als erstes tun?

00:02:05: und dann was muss als nächstes passieren, damit ich an dieses Ziel komme?

00:02:10: Also es ist ein ganz spezieller, infadendenkende kognitive Herangehensweise.

00:02:19: Und die dritte Komponente in diesen gedanklichen Prozessen ist unser Wirksamkeitsdenken.

00:02:27: Ich weiß gar nicht ob das wirklich auch die richtige deutsche Übersetzung ist.

00:02:32: Im Englischen heißt das Agency Thinking.

00:02:35: also ich denke in Schritten, die ich absolvieren kann und von denen ich auch weiß dass ich es kann.

00:02:48: Und also Hoffnung ist etwas was wir uns gedanklich erschaffen.

00:02:55: Es ist ein Konstrukt.

00:02:59: Hört sich so einfach an die Hoffnung?

00:03:01: Ist aber gar nicht so ganz einfach!

00:03:05: Ja, das stimmt.

00:03:08: Ich meine, wir haben so Menschen um uns herum die sind wie in einem Automatismus was Hoffnung angeht.

00:03:15: Es ist immer präsent und trägt sie in ganz vielen Dingen auch mit einer gewissen Leichtigkeit durch ihren Tag.

00:03:24: Und ich glaube es ist tatsächlich erst in der Abwesenheit von Hoffnung dass wir da so angefangen haben wirklich genau hin zu gucken, was es denn eigentlich ist und was es braucht damit wir Hoffnung haben

00:03:40: können.

00:03:42: Man könnte Hoffnung ja auch mit Optimismus irgendwie verwechseln aber... Was ist denn der Unterschied von Hoffnung und Optimismus?

00:03:57: Da gibt es ein großartiges Zitat, ich erhebe es von Richard Orr.

00:04:05: Also auf Englisch finde ich ist das auch einfach... Das bringt so gut rüber aber ich übersetze es gleich.

00:04:13: Er sagt Optimism leans back, puts its feet up and wears a confident look.

00:04:41: Also Hoffnung das ist wie ein Tunwort, ein Verb dass die Ärmel hochgerollt hat.

00:04:49: und also hoffnungsvolle Menschen sind aktiv da drin involviert dass sie die Zufälle für sich spielen lassen oder dass sie das Glück in ihrem Sinne steuern.

00:05:07: Und der Optimismus hingegen lehnt sich so zurück, legt die Füße hoch und guckt einfach mal ganz selbstbewusst.

00:05:19: Ich glaube im Kern ist der Unterschied wenn wir optimistisch sind dann Haben wir den Glauben, dass es gut wird?

00:05:32: Es wird gut.

00:05:34: Hoffnung ist der Glaube, das es gut werden könnte und somit ist im Optimismus kein aktives Tun.

00:05:47: die Hoffnung braucht die Aktivität.

00:05:58: Das heißt wir sind in der Hoffnung auch in Bewegung mit unserem Geist, mit unserem Tun.

00:06:04: Mit unserem ... ja... diese Fade eben zu begehen und zusammenzuführen.

00:06:11: Ja also ganz unbedingt

00:06:14: wenn wir von der Hoffnung sprechen finde ich müssen wir auch so ein bisschen mit dem Gegenspieler oder den mal ein bissel betrachten den Zynismus.

00:06:29: Also das Das ist ein guter Punkt.

00:06:35: Auch das Wort Gegenspieler passt da ganz hervorragend, weil wenn Zynismus auf Hoffnung trifft, fühlt sich es immer an wie so einen Kriegs-Schauplatz.

00:06:50: und der Zynismus scheint ja irgendwie immer leichter zu sein mit unseren Worten etwas niederzureißen, etwas klein zu machen oder lächerlich zu machen als unsere Worte dafür zu verwenden, etwas aufzubauen und größer zu machen den Wert darstellen.

00:07:23: In meiner Arbeit mit meinen Klienten, was ich in meiner Praxis da auch so bemerke.

00:07:29: Vor allen Dingen auch in paar therapeutischen Sitzungen ist der Zynismus eine äußerst zerstörerische Kraft und er hat so eine Tendenz sich an sich selbst zu füttern.

00:07:51: Also mit meinem Zynismus, den ich vielleicht erstmal so klein testweise mitspielen habe lassen.

00:07:58: Der hat eine Tendenz sich ganz schnell und radikal zu vergrößern Und es liegt auch daran weil wir im Zynismus Hat.

00:08:09: die Bedrohung und das negative kriegt ja Die Hauptrolle in meiner betrachtung der Dinge.

00:08:19: und immer wenn ich der Bedrohungsraum gebe, ist unser Gehirn hellwach und sucht permanent nach Belegen dafür die diesem Zustand der Bedrogen recht geben.

00:08:35: Und was wir auch wissen mittlerweile ist wenn ich ganz viel auf diese negativen bedrohlichen schlechten Dinge gucke bemerke ich sie auch viel mehr und dann wird die Welt plötzlich ganz bedrohlich und schlecht und negativ um mich herum.

00:08:54: Also Zynismus füttert Zynismus, das Erfreuliche ist Hoffnung, füttern Hoffnung.

00:09:03: Die beiden sind wirkliche Gegenspieler auch in ihren innerlegenden Mechanismen.

00:09:12: Manchmal ist es ja tatsächlich so wenn man entweder zynische Menschen trifft oder wenn einen selbst manchmal auch der Zynismus so ein bisschen packt, dass das ebenso ist.

00:09:26: Dass das so klein anfängt und dass man dann aber auch feststellt oder aufpassen muss, dass es nicht ... ich sag jetzt mal zum Tagesgeschäft wird also so ein bissel wie so'n Unkraut.

00:09:39: Das sprich's mal so ein bißchen, ne?

00:09:43: Und plötzlich ist irgendwie alles voller Unkraut.

00:09:47: Und dann sieht man es auch nur noch und sieht gar nicht mehr so die Pflanzen, die es da noch hat.

00:09:52: Ja.

00:09:53: Es ist einfach ... Ist ja einfach ein Unwohlsein.

00:09:57: also Hoffnung zu haben tut ja einfach

00:10:00: gut.

00:10:02: Mhm.

00:10:02: Und der Zynismus macht irgendwie so alles kaputt und er tut einem

00:10:06: nicht gut.

00:10:08: Kann man denn sagen dass Hoffnung uns irgendwie auch in den Genen liegt?

00:10:15: oder ist es was, was wir lernen müssen?

00:10:18: Was wir erfahren müssen.

00:10:19: Oder hat jeder Mensch der auf die Welt kommt eine Portion Hoffnung in

00:10:29: sich?

00:10:29: Tolle Frage!

00:10:31: Also wie wir dieses gedankliche Konstrukt aufbauen das ist erlernbar und trainierbar.

00:10:40: Also wir können Hoffnung uns aneignen.

00:10:46: Das weiß ich, was unsere mit auf die Welt kommen Portion an Hoffnung angeht da könnte jetzt wirklich echt nur spekulieren ohne es mit Daten belegen zu können.

00:11:02: Ich denke das ist Teil unserer kognitiven Entwicklung.

00:11:09: Unser Gehirn ist ja eine Mechanik, oder es ist ja auch eine Maschine.

00:11:13: Oder das ist ein Organ.

00:11:15: Ja, Organ ist das richtige Wort!

00:11:18: Die permanent damit beschäftigt ist Vorhersagen zu treffen.

00:11:23: Damit kommen wir auf die Welt.

00:11:25: Also unser Gehirne will vorhersehen können und vorhersage können was als nächstes passiert.

00:11:34: Macht ja auch überlebendstechnisch sehr viel Sinn Und dass diese Vorhersagen in Selbstwirksamkeit einen Weg finden und einen Glauben entwickeln, dass man diesen Weg finden kann würde evolutionsbiologisch zu hundert Prozent Sinn machen.

00:12:00: lange Rede, kurzer Sinn.

00:12:01: Ich weiß es nicht genau.

00:12:02: aus meiner Sicht glaube ich ist das tatsächlich so wir kommen mit der Fähigkeit Hoffnung zu entwickeln und das zu trainieren auf die Welt.

00:12:23: In deiner Praxis.

00:12:24: du hast auch angesprochen in Bezug auf die Hoffnung

00:12:27: was

00:12:28: begegnet dir denn

00:12:29: da?

00:12:31: Also zwei ganz markante Dinge würde ich mal sagen.

00:12:36: auf der einen Seite was Menschen tatsächlich oft auch bewegt, zu mir zu kommen oder sich Hilfe zu holen ist das Gefühl keine Hoffnung zu haben.

00:12:49: Also dass sie diese Entwicklung oder diese Reise in sich erlebt haben aus der Hoffnung wie herausgefallen zu sein in eine Hoffnungslosigkeit und die ist er dann ganz dicht gefolgt von Verzweiflung.

00:13:08: Und Verzweiflung ist so ein schmerzhafter Zustand, der eigentlich kaum auszuhalten ist.

00:13:17: Und Menschen spüren das dann, dass sie so aus dieser Hoffnung heraus in die Hoffnungslosigkeit und bevor es in diese Verzwaiflung übergeht, wo man auch nämlich mehr handlungsfähig ist – da kommen die zu mir.

00:13:35: Also das ist die eine Komponente!

00:13:38: Und die andere Komponente, die mir da in meiner Praxis mit dem Thema Hoffnung sehr eigentlich täglich begegnet ist.

00:13:47: Das es einer der Grundpfeiler ist um überhaupt menschliches Gedeihen möglich zu machen.

00:13:57: Also wir brauchen Hoffnung, fast so wie die Luft zum Atmen um im therapeutischen Prozess oder überhaupt im täglichen Aufstehen und sein Kaffee machen.

00:14:09: Und überhaupt irgendwo hinzukommen.

00:14:12: also diese Hoffnung als den Grundpfeiler unseres menschlichen Gedeihens und das versuche ich oder dass es Teil meiner Arbeit permanent immer etwas in allem, was wir besprechen.

00:14:26: In allem, das wir erspüren und entwickeln miteinander ist diese Hoffnung ... immer mitzunehren.

00:14:37: Und also von daher sehr präsent in meiner

00:14:41: Praxis.

00:14:42: Mhm.

00:14:51: Hoffnung hilft uns ja auch, motiviert zu sein.

00:14:55: Also guter Dinge zu sein?

00:14:57: Ich glaub, du sagst es auch, wenn wir morgens aufstehen oder einen Kaffee machen Da haben wir schon Hoffnung.

00:15:03: Es ist halt oftmals einfach nur unterbewusst, aber es ist da und dadurch dass wir ich sagte eben in Bewegung kommen also wenn wir Hoffnung in uns haben dann haben wir so einen aufrechteren Gang und spüren uns viel mehr kann man Hoffnungen auch trainieren bzw.

00:15:25: du hast ja immer Tolle Tools, die du so weitergibst.

00:15:31: Wie kommt man gut in die Hoffnung?

00:15:37: Ja also da habe ich auch tatsächlich ein paar Tipps und Dinge dabei und bevor ich darauf eingehe lasse mich damals diese hoffnungsfruheit nochmal kurz herbremsen.

00:15:54: Ich glaube, ich würde ganz gerne noch mal kurz in diese Hoffnungslosigkeit gehen.

00:15:59: Und warum wird sich dann hoffentlich zeigen während ich spreche?

00:16:03: Wenn wir die Hoffnung verlieren stoppt jeglicher Fortschritt.

00:16:09: und ich finde es ist so unglaublich wichtig weil wenn wir uns die Welt wie sie sich im Moment so darstellt genauer betrachten kann einem ja schon manchmal die Hoffung so etwas abhandenkommen.

00:16:24: Und es ist aber, das ist ein kollektiver Auftrag.

00:16:29: Es ist etwas was unendlich wichtig für uns als Gesellschaft ist dass wir jeder für sich und wir uns miteinander maximal dabei helfen Hoffnung zu behalten weil wenn die Hoffnung geht stoppt jeglicher Fortschritt.

00:16:50: Und also das ist schon mal einfach auch sehr wichtig.

00:16:55: Und aus dem Verständnis heraus, denke ich auch im Rahmen unseres Staffelfinales ganz kostbar dass wir den Menschen sehr viel Werkzeug mit auf den Weg geben wie sie so ihre eigene Hoffnung schön hegen und pflegen können und vielleicht auch dem ein oder anderen helfen können dabei.

00:17:18: Also Tipp Nummer eins Es ist auch so eine Therapeutin, hat das mal gesagt.

00:17:29: Jetzt finde ich es immer ganz großartig wenn ich den Namen im Kopf hätte.

00:17:34: Habe ich aber leider nicht.

00:17:35: Aber ihren Satz habe ich noch ganz deutlich vor Augen und zwar sie hat gemeint we live our life from our feet up also unser Leben gestalten wir und leben wir von unseren Füßen aufwärts.

00:17:51: Und das ist, wie du auch schon gesagt hast, also Hoffnung heißt in Bewegung kommen!

00:17:58: Also wenn wir unsere Bewegungen, unsere Füße, unseren ersten Schritt dann den zweiten Schritt und dann den dritten Schritt danach ausrichten dass wir uns wohin bewegen wo wir uns vorstellen da wollen wir hinkommen tritt dieses Hoffnung, füttert Hoffnung mit ein.

00:18:22: Das ist so ein Beispiel.

00:18:25: wenn ich anfangen will mir Sport zu machen und das fällt mir aber echt schwer Wenn es mir gelingt meine Sportsachen anzuziehen um bis zur Haustüre zu gehen dann ist es schon mal.

00:18:39: dann ist es schon mal living our life from our feet up.

00:18:43: Dann sind wir schon einmal in Bewegung gekommen und dann ist das überhaupt nicht schlimm, wenn man dann wieder umdreht weil am nächsten Tag geht man vielleicht schon durch die Haustür und am übernächsten Tag ist man noch ein Stückchen weiter.

00:18:56: Es ist so in Bewegungen kommen was auch Hoffnung unglaublich gut nähert sich in der Natur aufhalten, aber ohne Kopfhörer und ohne irgendein Input.

00:19:16: Also Podcast ausschalten, Musik ausschalten keine Kopfhörer die Klänge der Natur hören.

00:19:26: also wir wissen dass zum Beispiel Vogelgesang in einer bestimmten Frequenz Baumrinde aufweiten lässt Stimmen in einer bestimmten Frequenz hat einen Einfluss auf unseren Herzrhythmus.

00:19:40: Also wenn wir uns als Teil der Natur fühlen können, kommen wir immer mit Hoffnung zurück.

00:19:58: und dann habe ich noch zwei Dinge die liegen mir da so auch ganz besonders am Herzen.

00:20:06: das eine nennt sich social savoring also savering ist er des genießen Und es ist ein Begriff, der in der positiven Psychologie geprägt wurde und das ist ein ganz bewusstes Genießen im Zusammensein mit anderen Menschen.

00:20:27: Also Zeit mit Menschen zu verbringen die einem gut tun.

00:20:33: Das lässt uns immer mit mehr Hoffnung von dann entziehen als wir vielleicht gespürt haben als wir dahin gekommen sind, Social Savoring.

00:20:46: Und der letzte Punkt den ich da auch noch habe ist auch etwas, das liebig absolut und ich freue mich jetzt auch so dass wir in der Folge darüber sprechen können.

00:20:57: Das sagt mir schon seit Anbeginn der Staffel verfolgt und zwar dieses Konzept von Moral Beauty also diese moralische Schönheit.

00:21:09: Das ist ein Begriff, das hat Aristoteles schon geprägt.

00:21:17: Was dahinter steckt, ist dieses ganz besondere und tiefe Gefühl, dass wir bekommen wenn wir Menschen dabei beobachten wie sie anderen Menschen mit liebevoller Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegnen.

00:21:46: Moral Beauty ist, wenn ich dir dabei zu sehe wie du deiner etwas älteren Nachbarin paar frisch

00:21:55: gepflückte

00:21:56: Himbeeren rüberreichst oder wenn man jemandem dabei beobachtet wäre hilft jemand anderen ein Paar schwere Kisten in seinen Kofferraum zu laden.

00:22:07: Also diese Act of Kindness Wenn wir die beobachten dürfen.

00:22:16: Das kann uns so blitzartig rühren und aus dieser Rührung heraus kommt so eine Explosion an Hoffnung in uns, dass die Menschheit gut ist.

00:22:29: Dass sie es verdient hat, dass sie auch vom Planeten lebt den wir irgendwie retten können – das

00:22:36: macht Hoffnung!

00:22:48: Da müsste man ja jeden Tag eigentlich….

00:22:50: also müssen jetzt das falsche Wort aber... So eine schöne, so eine hoffnungsvolle Tat jeden Tag zu tun.

00:22:58: Das ist ja auch so leicht im Grunde genommen.

00:23:01: Ja, ja.

00:23:02: Schön ist das auch wenn man es dann sieht wie Kinder das machen.

00:23:07: Also da kann ich immer sofort irgendwie in Tränen ausbrechen für Rührung und diese random Acts of kindness.

00:23:22: Das Tolle ist, wenn wir es sehen wollen.

00:23:27: Dann fällt uns das überall auf!

00:23:30: Also dann ist die Welt hier zum Platzen voll damit und wenn ich mich aber eher wie vorhin angesprochen dem Zynismus hingebe, dann sehe ich nichts davon.

00:23:44: Ich übersehe das einfach und denke mir Gott, die Welt ist einfach so ein schrecklicher Ort.

00:23:50: Vielleicht auch noch Den Söhren-Kirchegard hatte ich ja auch schon mal zitiert in einer unserer ersten Folgen.

00:24:01: Was sich da mitgebracht hat, war das so.

00:24:03: die Quelle allen Unglücks ist der Vergleich und es ist einfach ein kluger Mann!

00:24:09: Der hat auch zu Hoffnung was gesagt, dass ich ganz kostbar finde und zwar... Die Hoffnung ist die Leidenschaft für alles was möglich ist.

00:24:32: Leidenschaft ist ein faszinierendes Konstrukt, das wir da so spüren und konstruieren.

00:24:39: Er packt es an die Hoffnung dran und eben für alles was möglich ist.

00:24:52: Liebe Carina!

00:24:54: Wir würden zu unserem Ritual kommen.

00:24:57: Es sei denn... Es gibt noch was, was du uns noch gerne mit auf den Weg geben möchtest?

00:25:04: Ja.

00:25:09: Also sind ja eigentlich noch zwei Dinge.

00:25:12: Eins im weniger hoffnungsvollen und das andere eben hoff- nungsvoll.

00:25:16: Das Wenige Hoffnungsholle ist so ... Wenn wir das bei uns spüren, dass uns die Hoffnung etwas verlässt... Gibt so diesen Spruch, die sicherste Brücke zwischen Verzweiflung und Hoffnung ist eine gut geschlafenen Nacht.

00:25:42: Also das wirklich erstmal auch an etwas herangehen was vielleicht relativ leicht lösbar ist eine gute Nachtschlaf.

00:25:56: Das hilft auch diese Hoffnungslosigkeit uns da so übermand oder von hinten anhüpft, wieder vielleicht kontrolliert zu bekommen.

00:26:09: Und was da gleichzeitig mit allen hergeht und sehr hilfreich ist, ist dieses Konzept Name it to tame It benenne es ums eingefangen zu bekommen.

00:26:25: Also wenn ich das spüre dass mir da die Hoffnung jetzt irgendwie etwas abhanden kommt oder sich da so eine Hoffnungslosigkeit einherstellt.

00:26:34: Wenn ich es laut ausspreche, wenn ich darüber spreche was ist denn jetzt genau is?

00:26:40: Dann habe ich die allergrößte Möglichkeit direkt also to tame zu zämen das ich wieder kleiner bekomme diese hoffnungslosigkeit und dass es wieder Platz machen kann für Hoffnung.

00:26:54: Also das war mal das Eine Und dann das andere, das zweite was Hoffnung angeht.

00:27:04: Manchmal sprechen wir so von Hoffnung als wäre es etwas was ganz so zart ist und fragil und so als ob man darüber in Flüstertonen sprechen muss Und aber weit gefehlt.

00:27:26: Also Hoffnung hat eigentlich Schmutz im Gesicht und wahrscheinlich auch Blut an den Knöcheln.

00:27:34: Das hat so die Abriebsspuren von Kopfsteinpflaster im Haar, und Hoffnung spuckt auch mal ein Zahn aus während sie aufsteht um in die nächste Runde zu steigen.

00:27:49: Zu glaube ich darf mir seine

00:27:50: Hoffnung sehen.

00:28:04: Liebe Carina!

00:28:05: An dieser Stelle erst einmal ganz lieben Dank Für diese ganz neuen Perspektiven, ich finde.

00:28:14: Dann kommen wir zu unserem Ritual?

00:28:16: Ja wollen!

00:28:17: Ich bin gespannt wie wir da den Bogen zur Hoffnung schlagen.

00:28:19: aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

00:28:24: Vorher spuckt sie noch ein Zaun aus.

00:28:30: Ich schlage unseren Brockhaus auf.

00:28:37: also ich muss das Wort nehmen Die Menopause.

00:28:51: Oh, gut.

00:28:53: Oh Gott sei Dank!

00:28:55: Wie kostbar.

00:28:57: Also die Menopauze ist... Ich bin das so unendlich dankbar dass sie in den letzten Jahren aus dieser verschwiegenden tabuisierten Ecke heraus spaziert ist und zwar mit dem Kopf hoch, Brust raus die Krone gerichtet.

00:29:19: Menopause ist uns so signalisiert worden, also ich weiß als junge Frau oder auch in meinen mittleren Jahren ... Ich war ja dann irgendwie davon überzeugt, ich kriege das einfach mal nicht!

00:29:35: Weil es scheint kein guter Prozess zu sein.

00:29:40: und Und dann wie es so oft ist, wenn man die Augen aufmacht und sich genauer betrachtet.

00:29:47: Da diesen wunderbaren Frauen zuhört, die einem da auch Perspektiven aufzeigen können.

00:29:56: Also da sind so Ärztinnen, Psychologen, Autorinnen – das sind so viele Frauen, was ganz hoffnungsvolles darstellen konnte.

00:30:13: Es ist ein Akt der Befreiung, unser Körper schaltet ein paar Hormone runter fährt vielleicht den einen oder anderen Botenstoff nach oben und plötzlich müssen wir uns gar nicht mehr so anstrengen!

00:30:29: Wir können vielmehr wie er selbst sein und frei sein.

00:30:34: und also wenn das nicht Hoffnung macht dann weiß ich nichts.

00:30:38: noch Die Menopause.

00:30:50: Liebe Carina, vielen Dank für diese ganz wunderbare Erklärung der Hoffnung.

00:30:59: und wie immer hat das große Freude gemacht!

00:31:02: Wir gehen in die Sommerpause, das hatten wir am Anfang erwähnt.

00:31:05: Das ist ja eigentlich ganz schön weil danach keimt die Hoffnung dass wir mit genau der gleichen Freude weitermachen.

00:31:14: und an dieser Stelle einfach danke Diese tollen Folgen mit dir.

00:31:20: Was war denn deine Lieblingsfolge?

00:31:22: Hast du eine?

00:31:23: Das sind ganz viele, immer wenn wir dann so eine Folge veröffentlichen denke ich... Die ist sich super geworden diese Folge!

00:31:32: Ich glaube das ist meine Lieblungsfolge und dann kommt die nächste und die Nächste und die nächste Glück.

00:31:41: als erste Folge finde ich hat schon Ganz arg viel Schönes.

00:31:50: Das ist zum einen der Beginn unserer Podcast-Geschichte und ... Glück ist so in allem drin, das hat alles geöffnet, finde ich.

00:32:01: Und war immer überall mit dabei.

00:32:04: Ja?

00:32:05: Und es hat's einfach total schön gemacht.

00:32:07: Insofern fand ich natürlich diese erste Folge ganz wunderbar ein Superstar, die hört sich ja mit dazu!

00:32:18: Ich fand auch

00:32:19: jetzt

00:32:19: gerade diese Intimfolge, die wir hatten.

00:32:22: Wir haben ganz oft darüber gesprochen ... dass wir das machen und dann kam immer eine andere Folge dazwischen, weil wir so viele volle tolle Folgen im Kopf haben.

00:32:32: Und insofern war irgendwie so alles.

00:32:35: Das ist immer wieder neu, es ist immer wie beim Andersen, gleich.

00:32:41: Es ist einfach ein großes Geschenk, das mit ihr machen zu dürfen.

00:32:45: Genau!

00:32:46: An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön.

00:32:51: Das mag ich ja gleich dir wieder auch zurückgeben bis es dankeschön ist.

00:32:55: schon ein riesen Geschenk das mit dir zu machen.

00:32:59: also für mich war so vorwärts die mochte ich schon auch total gern dieses weil's auch so eben darüber sprechen mich so einiges dann auch selbst irgendwie überrascht hat, was da so rauskommt dabei.

00:33:17: Und auch diese Botschaft soll man in allem, was man so erlebt hat, so in diesem Zurückblicken das wir wie Phoenix aus der Asche steigen können.

00:33:32: Dieses Zitat von Simone Biles Also da hatte ich dann auch einen dieser Momente, wo mich unsere Arbeit auf so eine ganz besondere Art berührt hat.

00:33:52: Und das Schöne ist dann dass so Momente immer wiedergekommen sind und ja... So unsere Entwicklung in dem worüber wir sprechen.

00:34:05: Ich lerne da immer ganz viel auch für mich selbst und es ist ja Dinge, die meinem Kopf hat.

00:34:11: Das ist ja so.

00:34:12: das eine aber wie man's dann so erklärt oder darüber spricht dass es greifbar wird und bildhaft und ein auch mal unter die Haut gehen darf, das ist schon sehr schönes.

00:34:26: Und deswegen ist auch dieses Geschenk was ich gerade gesagt habe ein tatsächliches geschenk weil Du bist ja diejenige, die uns diese Perspektiven eröffnet und die Möglichkeit gibt da mal einfach mal ums Eck zu gucken.

00:34:41: Und so sehen manches ist ganz leicht von dem wir glauben dass es gar nicht geht.

00:34:46: und das glaube ich sehr besonders wie du das machst.

00:34:52: Das sage ich nicht weil hier beide sitzen und wenn mich vielleicht kennt weißt dass ganz ehrlich gemeint ist

00:35:02: und so ist es nicht.

00:35:03: Genau, der Trombonräder.

00:35:08: Also von daher ja kann ich einfach nur sagen das macht auch ganz vielen mit einem an dieser stelle allen eine schöne sommerpause.

00:35:17: wir kommen wieder und habt einfach eine gute zeit.

00:35:21: vielen dank an alle hörinnen und höhlrab fürs Reinhören in Körnersamt Sofa fürs Lauschen unseres Podcasts, fürs Weiterempfehlen für das Teilen.

00:35:32: Und wenn ihr Lust habt schreibt uns gerne was ihr noch hören wollt welche Folgen euch interessieren und bis ganz bald!

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