Intim

Shownotes

Intim heißt, sich ganz nah sein.
Es braucht dafür den Mut, die Hüllen fallen zu lassen und eine Befreiung aus dem Korsett.
Gelungener Sex lebt von Körperlichkeit, Intimität und Erotik.
Wie das alles zusammenspielt, was es mit dem Ritt auf dem Trojanischen Pferd auf sich hat und
was dann Glück mit sich bringt, hört Ihr hier. Es wird ernst und witzig und charmant und sexy.
Reinhören. Eintauchen. Verändert wieder auftauchen.
KÖRNER SAMT SOFA.
Zum Glück. Der Podcast.

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00:00:14: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Körner Samtsofa.

00:00:19: Liebe Carina, ganz wunderbar, dass du da

00:00:22: bist!

00:00:23: Hallo Kuzima, ich freue mich auch hier zu sein.

00:00:26: Carina unser heutiges Thema trägt den Titel in Team.

00:00:33: Das ist ja ein sehr lustvolles Thema.

00:00:36: Da freue ich mich ganz arg drauf und es macht wirklich Lust mit dir darüber zu sprechen insbesondere

00:00:40: mit dir.

00:00:41: Danke Da würde ich mir ohne viel Geplänkel eigentlich gleich zu Beginn gerne wissen, was macht denn guten Sex aus?

00:00:53: Zwei Menschen, die sich in vielleicht eher ungestörten Rahmen zusammenfinden und sich körperlich gegenseitig Lust bereiten.

00:01:04: Wenn man genauer hinguckt, dann merkt man relativ schnell, dass Sext nicht nur diese körperliche Begegnung ist.

00:01:12: Da ist tatsächlich doch etwas ganz vielschichtiges, das da so mitschwingen darf.

00:01:18: und ich habe auch den Eindruck wenn man sich in der Forschung etwas umguckt gewinnen wir tatsächlich auch dadurch, wenn wir es vielschichtiger betrachten.

00:01:32: Also dann gehört zum Beispiel zum Sex auch Intimität.

00:01:37: Wir umschreiben manchmal den Sexualakt mit Intimewerden Und Intimität hat aber etwas, das über den körperlichen Kontaktsein hinausgeht.

00:01:50: Es ist so ein sich öffnen und sich verbinden, miteinander kommunizieren, auf den anderen einlassen und hinspüren ohne dass man sich erst mal körperlich berührt.

00:02:03: Also Intimitet spielt eine Rolle.

00:02:07: Dann finde ich auch Erotik.

00:02:09: Das gehört da auch mit hinein.

00:02:12: Zum guten Sex gehört das funktionierende Mechanische, dass man den anderen schmecken und riechen mag oder ihn gern anfassen mag.

00:02:23: Also die Sexualität als Akt.

00:02:26: Dann gehört dazu Intimität – wie wir in Kontakt und Verbindung treten mit dem Menschen.

00:02:33: Und es gehört dazu errotet, dass das so die Ideen, die unser Kopf mit ins Spiel bringt im wahrsten Sinne des Wortes damit's möglichst geil wird.

00:02:45: Okay!

00:02:48: Ich find ja alles drei spannend.

00:02:51: Ich möchte ganz gern mal auf diese Intimität kommen und Intimitäten ist sowas Feines finde ich, sowas sehr ... Ja... Man kann es gar nicht so wirklich greifen und man spürt aber, wenn es da ist.

00:03:06: Und deswegen finde ich so

00:03:08: spannend

00:03:10: generell Intimität zu erleben und würde da gern wissen was macht's denn letztendlich aus dass wir intim miteinander werden?

00:03:23: Was braucht sie da oder ja?

00:03:27: Tolle Frage!

00:03:28: Also die Intimität kann ja am Grunde schon mit einem völlig fremden, in einem Raum passieren der voll ist mit Menschen.

00:03:43: Es ist ein Blickkontakt, der eine Sekunde länger gehalten wird als gesellschaftlich üblich.

00:03:54: Also und ich glaube, da gibt es auch so eine Schwelle.

00:03:58: Wenn man weiß... Oh jetzt fange ich an mich ein klein bisschen schuldig zu fühlen!

00:04:06: Weil jetzt hat's eine Grenze überschritten.

00:04:13: also ein Blickkontakt kann schon etwas Intimes sein Und du hast recht, also das Intimität ist was sehr Feines.

00:04:24: Es braucht per Definition diese Feinheit, ansonsten wird's gar nicht intim.

00:04:31: Ich glaube es braucht den Mut des in dem Moment zuzulassen.

00:04:38: und da glaub ich also wenn ich mit Menschen über Intimität spreche oder über das Fehlen von Intimitet, dass ist schon etwas das sich dann ganz oft feststelle, dass es im Grunde am Mut fehlt den Moment zu zulassen.

00:04:55: Ich fand das ganz interessant, was du gesagt hast.

00:04:57: In dem Moment in dem dieser... Nennen wir es diesen Blickkontakt der ein bisschen länger geht als gesellschaftlich die Normens vorgibt.

00:05:10: Du hast dann gesagt, dann fühlt man sich so ein bisschen schuldig den zuzulassen wie du sagst und daran Spaß zu haben ohne an die Konsequenzen erstmal zu denken.

00:05:24: Ich glaube, das macht

00:05:26: ja Freude.

00:05:27: Wie unmittelbar hängt das denn zusammen?

00:05:30: Guter Sex erfüllender Sex und des Glückes.

00:05:37: Also ich würde mal ohne dass ich ganz klare Statistiken dazu kenne aber für die allermeisten Menschen ist... Ich meine dieser Begriff ein erfüllte Sexualität, das liest man öfter mal und nicht nur in den sexualtherapeutischen Fachzeitschriften.

00:06:00: Also erfülltes Sexualität heißt ja es funktioniert körperlich.

00:06:05: ich habe einen Partner mit dem ich gerne in Team bin weil diese Nähe etwas ist was beide herstellen können und wollen Und ich habe in meinem Kopf ganz viel Spaß, also die Erutik.

00:06:19: die drei Komponenten erfüllen unsere Sexualität.

00:06:23: Und wenn das funktioniert, dann ist es einfach ... Ja, dann ... Sexualität ist etwas... Damit kommen wir auf die Welt!

00:06:29: Das hat ja die Natur sehr so eingerichtet, dass wir Spaß an der Sache haben, weil sie da maximal zugträglich ist um unsere Art zu erhalten.

00:06:40: und da hat sich die Natur wirklich was dabei gedacht, dass es Spaß machen soll.

00:06:46: und keine Pflichterfüllung oder keinen traumatischen Akt ganz im Gegenteil.

00:06:54: Und da bin ich auch der Meinung, dass es auch etwas das uns mit auf den Weg gegeben wird, dass wir dieses Erfüllende in der Sexualität also mit dem Akt der Intimität und der Erutik ... Wir können das ja.

00:07:11: Also wir sind ja dazu maximal befähigt und ich glaube wirklich einzig und allein dafür, dass es uns glücklich macht.

00:07:24: Auf der anderen Seite findet das ja nicht bei allen Menschen so erfüllend statt.

00:07:29: Es gibt ja ganz oft Dinge die da im Weg stehen und über die sich dann absolut lohnt auch zu sprechen.

00:07:38: also unbedingt weil

00:07:41: Ja,

00:07:42: ich glaube dann diese Dinge nicht anzusprechen weil man irgendwie denkt das passiert nur einem selbst.

00:07:48: Das wäre nicht klug.

00:07:52: insofern was rätst du da?

00:07:55: Wie man so etwas angeht wie man davor geht?

00:08:00: ja also ich glaube dass da ganz viel im es vormachen liegt.

00:08:07: Ich meine es im Vormachen, wie man darüber spricht.

00:08:12: Wie man über seine Ängste und Nöte spricht auch über das wofür man sich schämt vielleicht?

00:08:19: Das ist die Tragik unserer Menschheit.

00:08:24: Im Grunde dass uns beigebracht worden ist ganz, ganz massiver Art und Weise das wir uns für unsere Körper schämen sollen.

00:08:36: Also dass irgendwas an unserem Körper immer irgendwie nicht passt oder nicht richtig ist oder nicht der Norm entspricht.

00:08:43: Also das ist dann etwas, das mache ich wirklich auch ganz entspannt mit meinen Klientinnen und Klienten.

00:08:50: Ich spreche die Dinge an, spreche darüber was wie sieht es aus?

00:08:56: Wie wackelt's?

00:08:57: Wie hängts?

00:08:58: Wie ist es gut?

00:09:00: Wie freudig erregt wird wenn ich hinfasse also da möglichst ohne Scham drüber zu sprechen, aber auch in so einer Nuance oder in der Feinheit dass es die geklärten nicht gleich vom Stuhl haut und sie dann da so verschreckt sind.

00:09:21: Das will ich natürlich auch nicht.

00:09:22: Aber erst mal das den Menschen beibringen.

00:09:28: wir können ganz entspannt und heiter und in Ruhe über unseren Sex sprechen.

00:09:35: Also das ist schon mal das eine.

00:09:37: Dann das andere ist auch klar, es gibt da diesen medizinische Thema der sexuellen Dysfunktionen.

00:09:46: Da ist tatsächlich einfach passiert dem einen oder anderen von uns, wie es uns auch passiert dass wir uns mal ein Bein brechen.

00:09:55: Oder eine Ohrmittelentzündung bekommen.

00:09:58: Es gibt körperlich bedingte Dinge die es schwierig machen Erregungen zu spüren oder ist schwierig machen überhaupt diese Lust zulassen zu können dass man ein Orgasmus bekommt oder auch nicht, zu früh oder zu spät.

00:10:18: Also da gibt es medizinische Themen und das Gute daran ist, dass ganz vieles eigentlich relativ leicht behandelbar ist.

00:10:29: Das größte Problem in der Behandlung ganz vieler sexueller Dysfunktionen sind die Charme, die Patienten mitbringen Und die sieht dann daran hindert, das auszusprechen was das Problem ist.

00:10:45: Also wenn man die überwindet ... Ich hatte meine Kollegin, ich fand den Satz immer so kostbar.

00:10:54: Dem Sprechenden kann geholfen werden hat sie so gemeint und es gilt in dem Thema wirklich ganz besonders.

00:11:11: Bei unserem Thema Intim, finde ich gehört auch die Pornografie mit

00:11:15: dazu?

00:11:18: wie sortierst du dieses Thema Pornografie, Sex, Intimität?

00:11:23: Wie sortierest du das ein und ist es ein Thema, dass in deiner Praxis auch ein Thema ist.

00:11:30: Ja also das ... Pornographie ist aus unserer heutigen Sexualität eigentlich schon fast nicht mehr wegzudenken weil Du hast absolut recht!

00:11:41: Das ist so überall.

00:11:49: Für mich persönlich, mal unabhängig von der Arbeit mit meinen Klienten, sortiere ich das als Brandbeschleuniger ein.

00:12:03: Man kann es als Hilfsmittel betrachten.

00:12:07: Ich persönlich sortier es ein, also etwas, das kann einen Reiz wecken Und wenn ich dann diesen Reiz nehme und es in mein tatsächlich erlebbares, in meine Realität übertrage, habe ich danach guten Sex.

00:12:27: Also Pono gucken ist wie so ein Trojanisches Pferd.

00:12:34: Da freut man sich ja auch das sein Geschenk und das ist etwas ganz irgendwie toll und groß und wunderschön gebaut und überhaupt und es macht dann auch Lust so bei sich zu haben.

00:12:49: Aber was am Ende dabei rauskommt, ist maximal zerstörerisch und ich glaube das ist eigentlich ein ziemlich gutes Bild.

00:12:57: also wenn man es nicht als Brandbeschleuniger oder wenn man's nicht als solches verwenden kann sondern als Ersatz oder als etwas was ich dem ich viel mehr meine Lust Zuspreche als mein Partner oder der Aktivität mir einen Partner zu suchen, dann glaube ich führt es uns schon ganz schön in die Isolation.

00:13:25: Und wir haben vorher angesprochen Carina dieses... Es ist ja oft schambehaftet.

00:13:31: Also entsteht sicher auch in der Erziehung.

00:13:33: wie geht

00:13:34: man im Elternhaus damit um mit diesem Thema?

00:13:38: Je offener in einem Haushalt die Eltern mit ihrer Sexualität umgegangen sind und Kinder das erleben, um so eigentlich zurückgezogener Erleben.

00:13:52: Die Kinder dann ihre eigene Entwicklung in ihre Sexualität.

00:13:57: also dass immer mit den Eltern Zu viel Offenheit ist da gar nicht scheint er gar nicht so zuträglich zu sein.

00:14:07: Und es ist auch etwas Das ist uns Menschen glaube ich auch so in unserer Entwicklung mitgegeben, dass wir Sexualität erstmal für uns im ganz eigenen Entdecken sollen und dürfen.

00:14:25: Und das erste lustvolle Berührtwerden ist eigentlich am allerbesten wenn wir das selbst tun.

00:14:43: Also diese Tragik leider die Die Generation unserer Eltern, deren Eltern und deren Eltern ist ganz massiv.

00:14:53: Dieses unfassbare Gerücht, das unseren Eltern ja mitgegeben worden ist, dass Masturbation so Blindheit führt oder maximal selbstzerstörerisch ist Das ist schon was ganz Tragisches, weil im Grunde ist es genau das Gegenteil.

00:15:13: Sich selbst in seinen... wie fühlt sich denn das an wenn ich da hin drücke oder da reibe?

00:15:19: Oder länger verweile und ... uuh!

00:15:25: Also diese Momente wo man hoch ... also wenn man das so für sich entdecken darf ohne dass ein maximal Strafen des überirdisches Wesen dabei zuguckt und ich Angst habe, dass mir jetzt irgendwas Schlimmes passiert weil ich diese Lust erfahre.

00:15:46: Ja das ist eigentlich so die Tragik Und

00:15:51: das Tolle am Sex oder an Intimität keine Altersbeschränkung gibt.

00:15:57: Also damit meine ich mit sechzehn, mit fünfunddreißig, mit dreiundsebzig kann man das immer noch machen ist es immer noch hoffentlich lustvoll?

00:16:08: und ja also wer sagt dass man

00:16:12: mit

00:16:12: sechsundsiebzig das nicht mehr macht?

00:16:14: Es verändert sich sicher, es ist sicher immer anders was auch ein Reiz hat finde ich Da nichts Schlimmes oder was da nicht mehr so schön

00:16:28: ist.

00:16:31: Wie kann man dazu anregen, es tatsächlich in jedem Alter dann auch zu tun und zu genießen?

00:16:38: Also ich ... Ich glaube das wir alle raus aus dem Korsett müssen In jeder Altersgruppe.

00:16:59: Aber ich würde mal sagen ab sechzehn Ja, also davor ... okay.

00:17:04: Also ich glaub so mit Sechzehn hat sich die Natur schon auch irgendwie so gedacht.

00:17:11: Da sind wir in unserem körperlich ganz perfekt und da darf das dann schon einfach losgehen.

00:17:20: Und da ist unser Korsett ganz oft diese Unsicherheit.

00:17:26: Was mache ich dafür?

00:17:27: Geräusche oder was macht ... Mein Partner hat dafür Geräusche, wie schmeckt das?

00:17:31: Was kommt da für Flüssigkeiten mit ins Spiel.

00:17:35: Da ist so diese Unsicherheit und die einfach mal mitnehmen zu wissen klar, dass da kommen Dinge von denen weiß ich jetzt gar nicht.

00:17:47: ist es normal.

00:17:48: In den allermeisten Fällen ist sehr viel normal, wenn sie uns Freude bereitet und wir da miteinander gut hinspüren können in unserem Austausch darüber feststellen.

00:18:02: Die Vorstellung macht mir jetzt auch Lust.

00:18:04: Lass uns das probieren!

00:18:05: Also diese Unsicherheiten sehr als gegeben annehmen aber dass sie uns nicht davon abhalten, da miteinander wirklich lustvoll gemeinsam Zugang zu sein.

00:18:24: Und dann so im mittleren Alter wenn die ersten Kinder da sind oder dieses dann zu wissen das Kläwerste was man machen kann wenn man in einer Partnerschaft ist, so eine gemeinsame Stressbewältigungsstrategie zu haben.

00:18:47: Weil das was da häufig – also laut Datenerhebungen die hier auch in der Schweiz sehr akribisch gemacht werden und was ich auch sehr spannend finde Deutschland das ganze europäische Umland.

00:19:00: Das Stress ist der Faktor, der uns am meisten im Weg steht wirklich guten und glücklichen Sex zu haben.

00:19:07: Also wenn ich dann in einer Partnerschaft nicht nur warte bis da andere mit seinem Stress fertig sind sondern als gemeinsame Aktivität stressbewältige dann kommt auch häufig der Sex wieder an die Stelle wo man ihn gerne hätte Und im Älterwerden ist auch so aus diesem Korsett raus.

00:19:30: Die Tatsache, dass wir lebendig sind ist so feiernswert und so jeglichem Genusswert den wir auch nur so erleben können.

00:19:46: Und da gehört die Freude am Miteinander

00:19:52: Sex haben

00:19:53: und sich berühren und sich Lust zu schenken uneingestrengt dazu.

00:20:00: von uns hat das Recht, da drauf das Maximal zu genießen.

00:20:07: Und ich glaube dieses... Das was du da sagst, das ist ja sehr oft so wenn wir über Dinge sprechen, diese Sprechen und dieses sich freimachen von irgendeinem Korsett, von irgender Scham, von irgendwas Glaubtem, was vielleicht auch in uns ist Das macht einfach nur glücklich.

00:20:29: Also das macht einfach glücklich und lässt uns dieses Leben feiern, genau das was du sagst.

00:20:35: Ja

00:20:36: toll!

00:20:39: Karina gibt es irgendwas noch, was ich nicht gefragt habe?

00:20:43: Und was du uns gerne mitteilen möchtest?

00:20:45: Was noch wichtig wäre?

00:20:47: Ja also zwei Sachen hätte ich noch.

00:20:50: Zwei Dinge die... Also das eine ist im Grunde ganz kurz was Sex gut macht.

00:21:02: Und wie du ja auch gesagt hast, der gute Sex führt unmittelbar zu Glück ist hier dass wir uns das erlauben zum einen die Erlaubnis und zum anderen dass wir es uns trauen unsere Hüllen fallen zu lassen.

00:21:31: also die das ist eigentlich so die Grundvoraussetzung.

00:21:36: Damit meine ich die Höhlen, also nicht nur so die Gewänder, die wir tragen.

00:21:40: Also diese zweite Haut sondern auch das was uns als Mensch ausmacht zu dieser inneren Höhle, dass wir uns zeigen.

00:21:52: Das ist jedes Gespräch über unseren Sex den wir in unserer Partnerschaft haben.

00:22:01: Das bringt uns ja nur weiter dieses Gespräch, wenn wir da unsere Höhlen dabei feulen lassen.

00:22:07: Also was ist es denn an diesem Kostüm?

00:22:11: Wenn du das trägst und dieser Lederhaut, wenn ich dann deine durchtrainierten Beine so sehe... Was ist es dann, weil's mich an was erinnert noch nie hatte, aber einfach unbedingt mal erleben mag oder weil es in mir was auslöst.

00:22:39: Wo ich dann meinen Verstand verliere und dieses lass uns vögeln bis ich den Verstand verlier?

00:22:48: das ist der Essenz des Wunsches der wirklich auch zu guten Sex führt dass da Verstand da mal zur Ruhe kommt.

00:22:57: Es ist am Ende was sehr, sehr körperlich ist.

00:23:02: und also Hüllen fallen lassen ist das eine.

00:23:05: Und das zweite was ich auch noch ganz gerne dir und mir und unseren Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben mag ist Intimität, also Intime sein.

00:23:19: die ultimative Schutzfunktion, weil in dem Moment – selbst wenn ich diesen Blickkontakt eine Sekunde länger dauerte und so dieses kurze Schuldgefühl oder so in mir weckt oder so dieses guilty pleasure da in mir weg.

00:23:39: In dem Moment hat niemand anders diesen Blick Kontakt.

00:23:43: also in dem moment gucke ich niemand anderes an aber Der Mensch, der den Blickkontakt mit mir hält.

00:23:49: Diese Intimität mit mir erhält hat auch niemand anderen Blickkonto.

00:23:54: Also es ist in dem Moment sind wir nur wir und völlig geschützt!

00:24:02: Das mag dann äußerlich nicht ganz so sein, aber es fühlt sich an.

00:24:07: Dass wir Intimität als ... Oder wenn ich jemanden mit in meine Höhle genommen habe und unter meiner Felddecke genommen hab.

00:24:17: In dem Moment, in dem's wirklich intim wird gibt sie nur uns!

00:24:24: Und wir geben in dem Moment diesen Schutz und wir erhalten in dem Moment diesen Schutz.

00:24:31: Und ich glaub, das ist was ganz, ganz, uraltes und was ganz elementares.

00:24:38: Das dann ... In diesem Akt, wo man miteinander schläft, wirklich sechs miteinander hat und eins wird, äh ... das ist so dieses ultimative Glück.

00:24:59: Liebe Carina!

00:25:00: Wir kommen auch wenn du's jetzt ... Zu unserem Ritual.

00:25:07: Kann ja auch nicht ein Ritua sein, im Team zu sein?

00:25:09: Genau!

00:25:10: Ich suche einen Wort aus unserem Brockhaus und freue mich auf das was du da draus machst.

00:25:19: Schauen wir mal was ich

00:25:19: finde.

00:25:20: Ja,

00:25:20: ich bin gespannt.

00:25:25: Du lachst schon.

00:25:26: Ich schlag auf und genau... Elternabend.

00:25:40: Also ich

00:25:41: habe es wirklich aufgeschlagen.

00:25:50: Elternabend.

00:26:00: Da gibt es ja auch einen ganz heiteren Film, sehr köstlich gemacht.

00:26:06: Aber der Elternabende ist einer der Konsequenzen die zu sechspotenziell gehören zum Intim werden und mal mehr, mal weniger Lust wollte.

00:26:32: Und ich glaube dass auch ganz viele Eltern da schon so einiges erlebt haben.

00:26:38: und was mich dann aber zu unserem Thema Intime wirklich einen Schritt weiter denken lässt ist die Intim heißt für mich auch egal was die Konsequenzen sind.

00:26:57: Ich will das jetzt Und dass das Ganze dann irgendwann Jahre später zu einem Elternabend führen kann.

00:27:06: Ja, so sei es denn der Elternabender!

00:27:14: Liebe Carina, vielen Dank für die Einblicke in das Thema Intim, in diese Heiterkeit.

00:27:22: Die ist absolut verdient wie ich finde

00:27:25: und

00:27:27: danke allen, die unseren Podcast Körner samt Sofa lauschen mit Freude hören und hoffentlich auch abonnieren.

00:27:35: Vielen Dank!

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